Spekulatius mit einem Trick aus meiner Küche

Drucken

Spekulatius gehen immer – gerade im nahenden Frühling

Ich nehme am CCV Blog-Event von Zorras Kochtopf.me teil. Das Thema ist "Aus der Kochkiste – Tipps & Tricks aus der Küche". Gastgeberin ist Dorothée von bushcook.de.
Meine Keksdose ist mal wieder leer und da kommt es mir gerade recht, sie wieder zu füllen. Mein Mann und ich lieben Kekse, vor allem würzige. Das hebt die Stimmung an Nachmittagen, an denen es draußen regnet und kalt ist. Außerdem kann man Kekse gut mitnehmen, wenn man unterwegs ist. Und unterwegs sind wir für unser Leben gern. Wie alle Foodbloggerinnen und -blogger schaue ich immer, was es Neues in Sachen Küchenzubehör gibt. Im Moment ist Ostern das Thema und ich habe eine Ausstechform für Schmetterlinge entdeckt. Die musste ich kaufen. Natürlich hätte ich die Schmetterlinge auch mit Zuckerguss und bunten Zuckerperlen verzieren können. Aber mir geht es mehr um den Geschmack als um die Ästhetik.
Und für den Geschmack spielen Gewürze eine große Rolle. Schaut euch meine Rezepte an. Da greife ich meist tief ins Gewürzregal und auch der Mörser spielt eine Rolle.
Aus dem Küchenkästchen – Tipps & Tricks aus meiner Küche:
Zum Abschluss meines Berufslebens haben mir meine Kolleginnen und Kollegen das ultimative Geschenk gemacht. Ich bekam einen ganz besonderen Mörser.
Es geht um die Skeppshult Swing Gewürzmühle (kostenlose Werbung). Die schwedische Firma Skeppshult hat eine Mühle aus massivem Gusseisen entworfen. Auf den rauen Boden des Behälters kommen zum Beispiel Pfefferkörner, die mit dem ebenfalls rauen Kolben gemörsert werden können. Das funktioniert absolut super und der Geschmack ist noch mal ein anderer, als wenn ich zum Beispiel die Pfefferkörner in der Pfeffermühle mahle. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Mörsern mit Stößel kann man die Gewürze viel leichter und präziser zerkleinern. Das "gemörserte Gewürz" bleibt im Behälter. Ihr seht die Mühle rechts unten im Zutatenfoto. Sie ist super klein (Durchmesser: 9,5 cm / Höhe: 6 cm / Gewicht: 1,2 kg) und hat in jeder Küche Platz. Sie hat ihren Preis, aber meiner Ansicht nach lohnt es sich, hier Geld auszugeben.
Ich war total skeptisch, als ich diesen "Swing Mörser" geschenkt bekam. Doch ich liebe ihn und benutze ihn fast täglich.
So, das war meine Geschichte aus dem Küchenkästchen. Was für ein tolles Thema.
Gericht Gebäck
Küche Deutschland
Keyword Gewürze, Mandelblättchen, Spekulatius
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden 20 Minuten
Autor regina

Kochutensilien

  • 1 Küchenmaschine oder ein Handrührer
  • 3 x Backpapier

Zutaten

Teig

  • 500 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 200 g Butter zimmerwarm
  • 300 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Pfeffer frisch gemörsert
  • 1/2 TL Koriander frisch gemörsert
  • 1 Messerspitze Kreuzkümmel
  • 1 Messerspitze Kardamom
  • 1 Messerspitze Muskat frisch gerieben
  • 1 Messerspitze Nelken
  • 1 Messerspitze Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 Orange nur den Abrieb

Zum Auswellen

  • 100 g Mandelblättchen

Zum Füllen

  • 200 g Quittenmarmelade oder Orangenmarmelade

Anleitungen

Teig

  • Zunächst alle Gewürze vorbereiten.
  • Die Butter, den Zucker und die Eier schaumig rühren.
  • Danach das Mehl, das Backpulver, alle Gewürze, inclusive dem Orangenabrieb unterkneten.
  • Den Teig zur Kugel formen und in Butterbrotpapier eingewickelt im Kühlschrank für ca. 2 Stunden kühlen.

Auswellen

  • Die Mandeln auf der Arbeitsfläche verteilen und den Teig nach und nach auswellen und mit Ausstechformen Kekse ausstechen.
  • Kekse auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen.

Backen

  • Den Backofen auf 170° Umluft vorheizen und die Kekse (bei mir 3 Bleche) jeweils ca. 12-15 Minuten goldgelb backen.

Mit Marmelade füllen

  • Eine Seite der Kekse nach dem Abkühlen mit Marmelade bestreichen.
Blog-Event CCV - Aus dem Küchenkästchen (Einsendeschluss 15. März 2024)

2 Kommentare

  1. Ich „mörsere“ auch viel. Da muss ich mir das Teil doch glatt mal näher angucken. Danke für den Tipp und frohe Ostern!

    1. Liebe Zorra, das Anschauen von dem Mörser lohnt sich! Viele Grüße, Regina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Recipe Rating