Pilaw – vegane Variante

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Pilaw auf vegane Art

Es ist wieder soweit! Im Januar beginnt der sogenannte Veganuary. Aber was ist das eigentlich? Das ist eine Kampagne aus Großbritannien. Sie ruft seit 2014 dazu auf, sich im Januar rein pflanzlich, also vegan, zu ernähren. Eine vegane Ernährung ist eine der effektivsten Maßnahmen, um die Umwelt zu schützen, Tierleid zu vermeiden und die Gesundheit zu verbessern. Ich mache mit. Probiert es doch auch mal aus.
Ein weiteres Gericht für den Veganuary 2024 ist ein Pilaw mit Gemüse. Ein Pilaw ist ein One-Pot-Gericht. Es ist nicht aufwändig zu kochen und es schmeckt sehr lecker.
Das Wort Pilaw stammt aus Indien. Die Kochtechnik wurde jedoch von den Muslimen verbreitet. Die älteste bekannte Erwähnung der Zubereitung von Pilaw findet sich in arabischen Schriften aus dem 13. Jahrhundert, die in Bagdad und Syrien entstanden. Pilaw ist also ein sehr altes Gericht und wird mit Reis oder Kichererbsen zubereitet.
Folgendes ist bei der Zubereitung zu beachten:
– Einen schweren Topf für die gleichmäßige Wärmeverteilung finde ich ideal. Da brennt mir der Reis nicht an.
– Für eine gute Aromagrundlage dünste ich zunächst Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl an.
– Dann wird der Reis dazugegeben und goldbraun angebraten. Dadurch wird die Oberfläche der Reiskörner versiegelt, damit sie später nicht aneinander kleben.
– Dann ist es mir wichtig, dass die richtigen Gewürze in der richtigen Menge bereit liegen. Hier mag ich eine Mischung aus Koriander, Kurkuma, Zimt, geriebenem frischen Ingwer und geräuchertem Paprika. Auch Rosinen machen sich gut im Pilaw.
– Das Gemüse wählt man je nach Saison. Ich habe mich für rote Paprika, Karotten und Brokkoli entschieden.
– Wenn alles im Topf ist, muss nur noch der Deckel für 30 Minuten geschlossen werden und auf kleiner Flamme kochen Reis und Gemüse gar.
Schön bunt wird der Pilaw im Winter mit Granatapfelkernen und frischen Koranderblättchen. Im Sommer passen auch die Korianderblättchen und für die Farbe Cocktailtomaten. Im Sommer mag ich für die Säure frische Aprikosen.
Eurer Phantasie werden hier keine Grenzen gesetzt. Natürlich wird das Pilaw oft mit Fleisch zubereitet. Ich füge noch eine Rezeptvariante mit Lammfleisch "Plov"aus Usbekistan bei.
Gericht Hauptgericht
Küche Vegane Küche
Keyword Gemüse der Saison, Gewürze, Reis
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Portionen 2
Autor regina

Kochutensilien

  • 1 schwere Pfanne oder Topf

Zutaten

Pilaw

  • 150 g Reis (Parboiled aus dem Türkischen Supermarkt klappt meiner Meinung nach am Besten)
  • 500 g gemischtes Gemüse
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen durch die Presse gedrückt
  • 1 EL geriebener frischer Ingwer
  • 25 g Rosinen
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/4 TL gehackte Chilischote
  • 30 ml Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe

Optionales Topping

  • frische Korianderblättchen
  • Granatapfelkerne

Anleitungen

Pilaw

  • Das Öl in einer Pfanne erhitzen.
  • Die Zwiebel darin anschwitzen und dann den Knoblauch zufügen.
  • Dann wird der Reis mit angebraten.
  • Dann kommen alle Gewürze (Salz, Ingwer, Chili, Zimt, Kurkuma, Kreuzkümmel) in die Pfanne und werden ebenfalls kurz mit angeröstet.
  • Die Rosinen und den Reis zufügen und mit der Gemüsebrühe ablöschen.
  • Sobald alles einmal aufköchelt muss die Hitze zurückgenommen werden.
  • Bei geschlossenem Deckel den Pilaw 30 Minuten simmern lassen.
  • Den Gargrad überprüfen und mit Korianderblättchen und Granatapfelkernen den Pilaw bestreuen.

Notizen

Hier kommt noch ein Gericht mit Fleisch auf Usbekistan:
https://bistroglobal.de/plov/

2 Kommentare

  1. Hallo Regina,
    ich kenne auch eher den fleischlastigen usbekischen Plov. Letzten Sommer war ich etwas weiter und habe kirgisischen gegessen, aber vegetarisch. Der Koch tat sich etwas schwer, aber es hat super geschmeckt. Und vegan ist natürlich noch mal eine Hausnummer. Liest sich sehr sehr gut!
    Liebe Grüße
    Barbara

    1. Liebe Barbara, die vegane Variante schmeckt mir sehr gut. Ich kann mir jedoch gute Vorstellen, dass ein krirgisischer Koch gerne Fleisch drin sehen wollte. Viele Grüße, Regina

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