Brombeer-Himbeer-Kuchen

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Brombeer-Himbeerkuchen

Der Sammeltassenteller aus einer Haushaltsauflösung regt mich an, einen Brombeerkuchen zu backen. Streusel gehen immer und Beeren auch. Weshalb nicht mal einen Brombeer-Himbeer-Streuselkuchen backen? Außerdem hat mich das Rezept von Gabriele von USA kulinarisch angefixt. Ich habe ihr Rezept für Blueberry Cream Pies leicht abgewandelt.
Das Kaffeestündchen mit meiner besten Freundin war dann auch ganz zauberhaft. Leider sehen wir uns nicht oft, da unsere Wohnorte 600 km auseinander liegen. Das ist schade.
Jetzt im Herbst sind Brombeeren auf dem Markt zu haben. Aber auch an Wegesrändern kann man sie selbst pflücken.
Von der Brombeere (Rubus fruticosus) gibt es nämlich zahlreiche Wildformen, die nahezu über den gesamten Globus verbreitet sind. Botaniker haben allein in Europa über 2000 Arten beschrieben, die oft nur in bestimmten Regionen wachsen. Dennoch sind die Beerensträucher auf dem Gebiet der Pflanzensoziologie eines der großen Rätsel, denn es ist unter Experten umstritten, ob es sich dabei wirklich um eigenständige Arten oder lediglich Unterarten handelt. Für diese Theorie spricht, dass sich alle Arten problemlos untereinander kreuzen lassen. In Mitteleuropa gehört die zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Brombeeren zählen zu den ältesten Obstarten. Die Beeren wurden ursprünglich in den Wäldern gesammelt und die ersten großfrüchtigeren Kulturformen hat man vermutlich schon mit dem Einzug der Gartenkultur in Mitteleuropa selektiert.
Gesund sind sie auch. So lässt sich mit 100 g Brombeeren der tägliche Bedarf an Mangan und Magnesium decken. Mangan ist vor allem wichtig für die Knochen und das Bindegewebe, Magnesium kurbelt die Muskel- und Nervenfunktionen an. Außerdem sollen die dunklen Beeren dem Magen gut tun und blutbildend wirken. Aber sie haben auch das Provitamin A. Dieses stärkt die Augen und schützt die Schleimhäute – wichtig vor allem in der Erkältungszeit.
Gericht Gebäck
Küche Deutschland
Keyword Brombeeren, Himbeeren, Mürbeteig, Schmand, Streusel
Autor regina

Kochutensilien

  • 1 Zauberstab
  • 1 Zitronenreibe

Zutaten

Mürbeteig

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter kalt, in Flöckchen
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • kaltes Wasser nach Bedarf, ca. 2 Esslöffel

Guss

  • 300 g Schmand
  • 100 g Zucker
  • 25 g Mondamin
  • 1/2 Zitronen nur der Abrieb
  • 2 Eier

Belag und Streusel

  • 400 g Brombeeren und Himbeeren gemischt
  • 80 g Mehl
  • 50 g brauner Zucker
  • 50 g Butter flüssig
  • 1/2 TL Zimt

Anleitungen

Mürbeteig

  • Die Zutaten (Mehl, kalte Butterflocken, Zucker und Ei) verkneten, das geht tatsächlich am besten mit den Händen und den Teig im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten kühlen.
  • Eine Backform mit etwas Öl fetten.
  • Den Mürbeteig auswellen und in die Form geben.

Guss und Belag

  • Den Schmand, die Stärke, die 2 Eier, den Zucker und den Zitronenabrieb mit einem Zauberstab aufmixen und bei Seite stellen.
  • Den Kuchenboden mit Brombeeren und wenigen Himbeeren belegen und den Guss darübergießen.

Streusel

  • Das Mehl, den Zucker, den Zimt und die geschmolzene Butter zu Streusel krümeln – das geht gut mit einer Gabel – und über den Kuchen streuseln.

Notizen

Ein Brombeermuffin-Rezept findet ihr hier:
https://bistroglobal.de/brombeermuffins/

2 Kommentare

  1. 5 Sterne
    Freut mich, dass er dir geschmeckt hat – und wenn das mal nicht das absolut passende Geschirr dazu ist 😉

    1. Liebe Gabi, ja, das mit dem Geschirr dachte ich auch. Vielen Dank für das Rezept. Viele Grüße, Regina

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