3 New York – Tag 4

Die Luft ist etwas besser geworden. Wir flanieren die 5th Avenue entlang zur New York Public Library.

Gerade haben wir eine Führung durch den berühmten Lesesaal verpasst! Wie schade. Die Atmosphäre in der Bibliothek ist toll. Ich liebe Bibliotheken. Dort habe ich trotz Kindle und Google das Gefühl, Zugang zum Wissen der Welt zu haben.

Ähnlich geht es mir an der nächsten Station, der Great Central Station. Manche Reiseziele wie Maine würden mich reizen. Bahnhöfe sind ein anderer Zugang zur Welt.


Das Chrysler Building glänzt heute wenigstens an der Spitze mit den nachgebildeten Formen der Chrysler-Motorhauben, Radkappen und anderen Verzierungen. Das beruhigt, denn gestern glitzerte nichts.


Leider fällt ein öffentliches Jazzkonzert im Bryantpark wegen der schlechten Luftqualität aus. Wir setzen uns in den Park und genießen einen Kaffee vom “Pain Quotidien”. Eine meiner Lieblingsmalerinnen ist seit vielen Jahren Geogia O‘Keefe. In unserem Wohnzimmer hing jahrelang ein Poster mit Mohnblumen. Sie hat das Radiator Building, heute ein Hotel, vom Bryantpark aus gemalt. Ich kannte ihr Bild, aber der Bryantpark und das Gebäude sagten mir nichts.

Wunderbarerweise werden, inspiriert von Geogia O‘Keefe, Malkurse im Park bei guter Luftqualität angeboten, was für eine schöne Idee (https://bryantpark.org/activities/art-cart).

Trotz der Warnung der Stadtverwaltung vergnügen sich viele Menschen im Park.

Das Rockefeller Center ist ein großer Komplex von 19 Geschäftsgebäuden auf einer Fläche von 89.000 m2. Die ursprünglich 14 Art-Déco-Gebäude, die von der Familie Rockefeller in Auftrag gegeben wurden, erstrecken sich zwischen der Fifth Avenue und der Sixth Avenue und werden durch einen großen, unterirdischen Platz und eine Privatstraße, die Rockefeller Plaza, geteilt.

Staunend laufen wir durch die weitläufigen Hallen und sehen draußen vor unserem geistigen Auge den Rockefeller Center Christmas Tree. Aber nein, den gibt es heute nicht. Nur die Holzskulptur ist zu sehen.


Direkt gegenüber vom Rockefeller Center steht die St. Patrick`s Cathedral, die größte im neugotischen Stil erbaute Kathedrale der USA. Schaut euch das Beitragsbild genau an. Da sieht man die Kathedrale vom Inneren des Rockefeller Centers aus „durchblitzen“.


Es gibt hier nichts zu kaufen, was es nicht gibt. Aber Geld braucht man zum Beispiel für den Club Monaco, wo es Mode für die Dame oder den Herrn zu kaufen gibt. Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus.

Danach will Peter zum Apple Flagship Store in der 5th Avenue. Durch einen Glaskubus betritt man eine Treppe, die nach unten in den Store führt. Steve Jobs eröffnete den Store 2006 und begrüßte die ersten Kunden, die den Kubus betraten, persönlich. Seitdem haben mehr als 57 Millionen Menschen Apple Fifth Avenue besucht – mehr als die Freiheitsstatue oder das Empire State Building.

Der gläserne Kubus war schon immer ein Blickfang und ein wichtiger zentraler Ort für Produkteinführungen, angefangen mit dem ersten iPhone im Jahr 2007. Nun gehören wir auch zu den 57 Millionen.

Am Abend geht es zum Terra Blues zu zwei Konzerten. Das Terra Blues ist ein moderner Bluessalon mit Blick auf die Bleecker Street im zweiten Stock im Herzen von Greenwich Village. Seit über 30 Jahren erklingen unter der gewölbten Decke die größten Bluesmusiker aus New York und dem Ausland. Heute spielen zum einen Michal Hill und zum anderen mit der T-Blues Band, David “Doc” French, Bobby Bryan, Craig Aiken (Bass), & Tim Keiper (Percussion). Beide Konzerte begeistern uns.


David French bittet uns, beim Trinkgeld an die Kellnerinnen zu denken, die wirklich charmant sind. New York sei eine „Tough Town“ zum Überleben. Dem können wir nur zustimmen.

Hast du Lust auf mehr Fotos? Dann schaue mal auf Peters Bildergalerie www.lichtglobal.de!

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