Weltfrieden und Plov

Jede*r von uns hat schon mal gesagt, „Das schmeckt wie …, das schmeckt wie bei…..“. Besondere Aromen können bestimmte Gefühle hervorrufen. Auch ich speichere einen Geschmack meist mit schönen Erlebnissen, positiven Erinnerungen ab. Das gelingt mir besonders bei Mahlzeiten unterwegs. Beim Reisen erlebe ich unbekannte Zutaten, andere Zubereitungsarten, neue Gewürze, Düfte und bekomme dadurch einen kleinen Einblick in die jeweilige Esskultur. Das finde ich spannend! 

Auf einer Reise durch Usbekistan schwärmte unser Reiseleiter vom Nationalgericht Plov. Zusammen durften wir bei der Zubereitung dabeisein. In einem riesigen Kochtopf wurde das Fleisch angebraten, die Möhren, die Zwiebel, der Knoblauch, der Reis und die Gewürze hinzugefügt und dann hieß es warten. Er war überzeugt davon, dass es keine Kriege mehr gäbe, wenn Menschen zusammen Plov zubereiteten und alle sich anschließend an diesem schmackhaften Eintopf labten. Wie dem auch sei, die Wartezeit wurde auf der damaligen Reise mit leckeren Vorspeisen verkürzt. Zum Plov gab es dann den einen oder anderen usbekischen Cognac. 

Vielleicht ist diese Kombination eine Lösung für den Weltfrieden. Gemeinsam Kochen, gemeinsam Essen und das eine oder andere Gläschen zusammen heben. 

Wir wissen alle, dass es so einfach leider nicht ist. Einfach ist, Freund*innen einzuladen und mit ihnen genau das zu tun: zusammen kochen, essen und trinken! Wohl bekomms! Viel Spaß beim Ausprobieren meines Rezeptes!

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