Vorschläge für Cafés im Nordschwarzwald

Großeltern lechzen um die Mittagszeit nach einer Tasse Kaffee, möglichst einem Cappuccino! So geht es Peter und mir. 
Enkel brauchen diese Tasse Kaffee nicht und können jedoch meist mit einem Eis überzeugt werden, einen Spaziergang zu einem Café mitzumachen.
Hier kommen zwei Spaziergänge zu zwei besonderen Cafés im Nordschwarzwald.

Bad Liebenzell, Badhaus 1897:

Der Weg durch den Kurpark und den Sophipark zu diesem wunderbaren Café ist schon ein Erlebnis. Im Park werden die 100 wichtigsten Weisheiten, erdacht von namhaften Philosophen, Dichtern und Denkern, anschaulich präsentiert.Von der Antike über das Mittelalter bis hin zur Renaissance, Aufklärung und Moderne – mit einem Brückenschlag werden philosophische Weisheiten aus aller Welt bildhaft dargestellt. Alles aufzunehmen wäre vermessen, jedoch das eine oder andere Gesprächsthema mit unserem ältesten Enkel ergibt sich. Auch ein phantasievoller Spielplatz, kurz vor dem Café, verkürzt den Weg und begeistert vor allem unsere Enkelin.

Das Café selbst, das weiß angestrichene Holzhaus in Bäderarchitektur, direkt an der Nagold, begeistert uns. Wir können unter Bäumen im Garten im Schatten sitzen. Schon auf dem Weg zur Selbstbedienungstheke steigt uns der Geruch von frisch gebackenen Kuchen in die Nase. 

Die Kuchen werden nach den Rezepten von Großmüttern gebacken, offensichtlich auch mit saisonalen Zutaten. Frauen aus der Region haben sich zusammengeschlossen, dieses Café gemeinsam zu betreiben! Ein wahrhaft schöner Ort, den Nachmittag zu verträumen. Aber nein, letzteres klappt nicht. Der Spielplatz ist zu attraktiv! 

Schlossberghütte in Bad Teinach: 

In Bad Teinach kann man am Freibad prima parken. Von dort sind es ca. 20 Minuten zu Fuß zur Schlossberghütte, einem rustikalen Holzhaus. Auch hier kann man super im Freien sitzen. Eine Schwarzwälder Kirschrolle lockt. Wir teilen jedoch lieber einen hausgemachten Ofenschlupfer mit Vanillesoße. Er schmeckt köstlich. Unsere Enkel ziehen Eis vor. 

Auch können wir uns gut vorstellen, dass man hier Feste feiern kann. Das Haus liegt etwas abseits, das Ambiente ist ansprechend und das Catering ist auch dabei.

Nachdem wir alle gestärkt sind, geht es weiter zur Burg Zavelstein. Sie liegt auf einer Bergnase und vom noch erhaltenen Turm haben wir eine herrliche Aussicht auf Bad Teinach und Zavelstein. Das kleine Städtchen hat tatsächlich Stadtrechte vom Graf Eberhard II 1367 erhalten. Es begeistert uns beim anschließenden Bummel und wir können nachvollziehen, weshalb Zavelstein bei der Krokusblüte im Frühjahr so viele Besucher*innen anzuziehen vermag.

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