Sevilla – Plaza de España und Santa Cruz

Heute geht es zur Plaza de España. Die Plaza de España wurde im Jahre 1929 zur iberoamerikanischen Ausstellung erbaut und besteht aus einem halbkreisförmigen Gebäude mit Galerien, kunterbunten Kacheln, mit vorgelagerten Wasserkanälen und Brücken. Die Dimensionen sind gewaltig und ich fühle mich fast etwas verloren.

Uns verzaubert eine Flamencogruppe, die schwungvoll und mit überschäumender Emotionalität auftritt und die Zuschauer*innen in Bann zieht.

Dann geht es wieder zurück in die Altstadt. Die Kunst ruft, das Hospital de los Venerables Sacerdotes mit seiner kleinen, feinen Auswahl von berühmten Gemälden von Velásquez, Murillo, Montañés und Roldán. Dieses Barock-Gebäude zählt noch zu den besterhaltenen aus dieser Epoche.

Barockkirche des Hospital de los Venerables Sacerdotes

Wunderbar ist der kleine Innenhof mit Orangenbäumen und einem tiefer gelegten Brunnen.

Innenhof des Hospital de los Venerables Sacerdotes

Mir gefällt in der Ausstellung besonders das Gemälde von Velázquez, Santa Rufina.

Nun ist Shoppen angesagt. Die Plaza San Francisco, die Calle Sierpes und die Parallelstraße Velásquez locken mit ihrer Quirrligkeit und allen angesagte Markengeschäften.

Plaza San Francisco

Wie die Zeit vergeht. Schon steht der allabendlichen Aperitif, ein wahrhafter Sundowner an, den wir in der Bar Panoramico la Terraza de EME trinken.

Die Sonne geht malerisch hinter der Kathedrale unter, sie blinkt majestätisch im Abendlicht und das kühle Bier macht unser Sein wunderbar leicht und locker.

Andalusien ist die Heimat der Tapas und Sevilla bietet sie in großer Auswahl derer. Vom “Landlord” unseres Hotels wurden wir zur Bodeguita Casablanca, Adolfo Rodriguez Jurado 12-14 geschickt.

Hier kann man schwelgen: Tintenfischpaste, kleine Sardellen, Tortilla mit Whiskey, verschiedene Schmorgerichte, die Spezialität des Hauses – ein super leckerer Kartoffelsalat, frittiertes Bacalau und gewöhnungsbedürftige Tintenfischdrüsen (Huevos de Choco). Mehr schaffen wir nicht. Alles in allem ein prima Tipp, es war sehr lecker und schmeckte sehr frisch.

Drei Tage Sevilla sind zu wenig, finden wir. Wir kommen wieder.

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