Mit 66 körperliche Fitness: Wer rastet, der rostet

Gerne unternehme ich Spaziergänge und Fahrradtouren. Sobald es jedoch schweißtreibend wird, fehlt mir die Ausdauer. Dann werde ich zum Bewegungsmuffel.

Ich will jedoch fit bleiben für meine Enkelin und meine beiden Enkel. Mit 59 Jahren habe ich mir deshalb ein Programm verordnet. Zweimal in der Woche Kieser-Training, einmal in der Woche mit meinem Mann für 1 1/2 Stunden schweißtreibend tanzen und die tägliche Fahrradfahrt von insgesamt 45 Minuten zur Arbeit. Dieses Programm ist mit Corona nicht mehr möglich.

Da ich nun in Rente bin, beginne ich morgens mit “Tele-Gym” im Fernsehen. Täglich gehe ich zwischen 45 – 90 Minuten (mit Höhen dazwischen) spazieren. Zum Einkaufen benutze ich das Fahrrad. Mit meinem Mann walke ich einmal in der Woche 12 Kilometer.

Das Auto bleibt in der Garage.

Ich fragte mich, ob Fitness messbar ist. Der brasilianischer Sportmediziner, Claudio Gil Araújo sagt, dass wir unsere Fitness mit 2 einfachen Übungen testen können:

  1. Vom Boden aufstehen, ohne die Hände dazu zu verwenden.
  2. 6 Minuten auf ebener Fläche rasch gehen und dabei 700 – 800 Meter schaffen.

Mein Ergebnis mit fast 66 Jahren:

  1. Aufstehen, ohne die Hände dazu zur Hilfe zu nehmen, schaffe ich nicht! Ich benötige ein wenig Unterstützung mit der rechten Hand. Dann klappt das Aufstehen. Schade.
  2. Juhu! Für 700 Meter auf ebener Fläche benötige ich weniger als 6 Minuten.

Fazit: Ich bin ganz zufrieden und werde dran bleiben. Denn: Wer rastet, der rostet.

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