Ein Rezept verändert sich

18.07.21

Zu unserer Hochzeit vor 42 Jahren haben wir von einer Freundin meiner Mutter Backformen und 3 Backrezepte geschenkt bekommen. Ich habe alle 3 Rezepte nachgebacken. Besonders das Nusskuchenrezept hatte es mir angetan. War es doch einfach, wohlschmeckend und mit Vollkorngrieß gesund.

Mit Grießrezepten hatte ich Kontakt in Griechenland und in der Türkei. Unvergessen von mir ist eine Begegnung auf dem Dorfplatz im Westen der Türkei, als ein Türke mit einem großen Blech auf mich zukam. Darauf waren kleine, mit Zuckersirup triefende Grießkugeln, die mit Zimt bestreut waren. Wie immer auf Reisen, kostete ich unerschrocken. Wie köstlich war das denn! In einem Restaurant auf Kreta gab es bisweilen Grießkuchen vom Blech zum Nachtisch. Auch dieser Geschmack von Zitronen und Kokos brannte sich in mein gustatorisches Gedächtnis ein.

Als ich ein Rezept für einen einfachen Nachtisch benötigte, dachte ich an das Rezept von Frau Kruse. Es sollte doch auch mit Kokosflocken anstatt mit Haselnüssen klappen. Und das tat es auch.

Zur Aprikosenzeit war ich auf der Suche nach einem leckeren Blechkuchenrezept mit Aprikosen. Auch hier sollte das Rezept von Frau Kruse klappen. Beim ersten Versuch vergaß ich komplett das Fett. Es schmeckte gar nicht so übel. Jetzt mit Olivenöl, Kokosflocken, Zitronenzesten und Aprikosen schmeckt es so, wie ich es mir wünschte.

Probiert es doch einfach aus!

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