Antworten für “German Food Blogs”

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbies vor!

Wir, Regina und Peter sind 66 Jahre alt, wir wohnen in Tübingen und wir sind seit Kurzem in Rente. Unser Blog ist eines unserer Rentenprojekte. 

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?

Auf der einen Seite ist unser Blog ein Koch und Reiseblog. Daneben habe ich, Regina, den Anspruch, ein Tagebuch im Blog zu schreiben. So sind in unserem Blog wichtige Tagesereignisse zu finden, aber auch sehr persönliche Dinge, wie z.B. unser Einrichten im Leben in der Rente.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?

Ich, Regina, koche seit 50 Jahren gerne. Peter fotografiert meisterhaft. Beide Hobbies bringen wir in unserem Blog zusammen. 

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?

Mir, Regina, ging es schon immer darum, über den Tellerrand zu schauen. Schon als Schülerin war ich mindestens einmal jährlich im Ausland unterwegs. Das Reisen setzte ich mit Peter fort. Hier ging es mir darum, in andere Kochtöpfe zu schauen und mit allen Sinnen zu sehen, fühlen, schmecken, kosten, schwelgen, ausprobieren und später nachzukochen…

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?

Meistens schreiben wir von unseren jeweiligen Schreibtischen aus …

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?

Wir probieren alles! Das hat große Vorteile, dass wir keine Berührungsängste mit fremden Lebensmitteln und ungewöhnlichen Zutaten haben. So erleben wir immer wieder erstaunlich neue Geschmacksrichtungen.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?

Frisch gemörserter Roter Kampot Pfeffer verwenden wir gerne. Er passt sogar in Süßspeisen und natürlich in alle herzhaften Gerichte. Außerdem lieben wir saisonale Küche mit viel frischem Gemüse und frischen Kräutern.

• Welches Land ist deiner Meinung nach, eine kulinarische Reise wert?

Nach wie vor lieben wir Frankreich und hier vor allem das Périgord. Auch nach Vietnam, Kambodscha, Malaysia und Thailand reisen wir gerne. Die leichte, frische süd-ost-asiatische Küche genießen wir.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?

Mir, Regina, fehlt manchmal die Geduld. Dann muss es schnell, schnell gehen. Das ist meist super, da bei Zeitmangel ich in 10-15 Minuten was Schmackhaftes auf den Tisch zaubere. Ab und zu geht das schief und das Geschmackerlebnis lässt zu wünschen übrig. Essbar sind die Speisen allemal.

 Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?

Scharfe Messer, Reiben und einen Schneebesen benötige ich immer.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?

Das Reisen war und ist immer bereichernd und Kochbücher und meine sehr große handgeschriebene Rezeptsammlung sind für mich unentbehrlich.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?

Gerne räume ich während des Kochens auf. Manchmal gelingt mir das nicht. Dann heißt es nach dem Essen putzen, aufräumen und andere Menschen zum Helfen animieren. 

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?

Eine Küchenmaschine und einen Blender mit 17000 Umdrehungen…

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?

Natürlich geht manchmal was schief, besonders wenn es schnell gehen muss. Aber genießbar ist es immer. 

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste? 

Der Weg ist mir, Regina, wichtig, vor allem die Planung. Im Moment mag ich Motto-Picknicks. Da plane ich mit großer Leidenschaft. Wenn es dann zum Schluss allen richtig gut schmeckt und das Foto von Peter super ist, freue ich mich riesig.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?

Das kann ich nicht nachvollziehen, es gibt gute Angebote, z.B. die Biomarktecke wird immer größer. Mein Weg führt mich seit Jahrzehnten auf den gut bestückten Tübinger-Wochenmarkt. Da weiß ich, was ich frisch und lokal kaufen kann.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?

Unsere Familienangehörige sind tabu im Blog. Im letzten Monat gab es private Vorfälle, die mich (Regina) sehr beschäftigen. So pausiert im Moment mein Tagebuchblog etwas. Ich habe einfach keinen Kopf dafür.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?

Wir gehören beide nicht der Generation an, wo das Smartphone an einer Hand angewachsen ist. Wie können auch Tage ohne auskommen. 

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?

Wir haben 2021 begonnen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Start und unserer kleinen, ausgewählten Leserschaft.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?

Natürlich bloggen wir auch für die Welt. 

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?

Das können wir gar nicht sagen, wir stöbern gerne im Internet und lassen uns inspirieren. 

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?

Zum Kochen und Essen mögen wir gerne Jazz oder Oldies.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?

Hier gibt es keine speziellen Köchinnen und Köche. Beim Reisen würde ich gerne länger in fremde Küchen reinschnuppern, so wie Bill Buford das in „Dreck“ oder „Hitze“ beschrieben hat. Er schnupperte natürlich viel länger…

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?

Mein erstes Kochbuch war ein Geschenk meiner Mutter, das Grundkochbuch von Luise Haarer. Daraus habe ich viel nachgekocht und manches Rezept wird immer wieder nachgeschlagen.

• Wie groß ist deine Küche?

Unsere Küche ist nur 6 qm groß. Das erfordert große Abstimmung, sobald sich 2 Personen darin aufhalten.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?

Für unseren Blog selbst sind uns die Fotos wichtig. Deshalb sind für uns die Fotos in anderen Blogs ebenfalls wichtig.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?

Im Moment sind wir mit unserem Leben und unserem Blog absolut zufrieden.

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• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? 

> Foodblogs:              

1. Keinen – es ist ja ne einsame Insel, da würden wir die Insel genießen.

> Kochbuch:               

1. Auch alle Kochbücher ließen wir zuhause.

> Musikalbum:

1. Keines – es ist ja ne einsame Insel, da würden wir die Insel genießen.

> Kochutensilie:

1. Keine – wir würden die Speisen der Bewohnerinnen und Bewohner genießen.

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• Salz oder Pfeffer?
> Pfeffer

• Bier oder Wein?

> Jedes zu seiner Zeit. Beim Reisen, nach einem langen, anstrengenden Tag, kann ein Bier absolut göttlich schmecken. Zu einem leckeren Essen im Restaurant bevorzugen wir meist Wein…

• Süß oder herzhaft?

> Nach einem herzhaften Essen lieben wir beide einen süßen „Deckel“ – und sei es nur ein Stückchen hochwertige Schokolade.

• Hauptgang oder Dessert?

> Nach der vorangegangenen Frage: Beides.

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?

> Weder noch

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?

> Weder noch

• Kaffee oder Tee?

> Regina: Morgens Tee, nachmittags Kaffee

> Peter: Kaffee

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• Lieblings…:

> …messer: Notron

> …gewürz: Roter Kampot Pfeffer

> …koch: Viele Köchinnen und Köche

> …kochzeit/tag: abends

> …rezept: Schwäbische Käsespätzle

German Food Blogs (www.germanfoodblogs.de
und Brotkultur (https://www.facebook.com/brotkulturmedia)
sind Projekte von schulzundtebbe.de

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