
Pizokel – „Koch mein Rezept“
Was wäre mein Rentnerinnenleben ohne Zorra von „Kochtopf.me”? Es wäre ein klein wenig langweiliger. Weshalb? Immer am 17. oder 18. eines Monats gibt es ein neues Blog-Event zu einem bestimmten Thema. Und jedes Mal ist es für mich spannend, welches Thema gewählt wurde. Zusammen mit einer anderen Bloggerin oder einem anderen Blogger veranstaltet Zorra dieses Ereignis. Auch ich durfte schon einmal Gastgeberin sein. Das Thema hier war Cucina Povera. Deshalb überlege ich an jedem 18. des Monats, was ich zum neuen Thema beisteuern könnte. Das gefällt mir. Zorra ist so etwas wie eine Event-Managerin für mich. Es gibt auch das sogenannte Synchronbacken, bei dem an einem vorab angekündigten Wochenende gemeinsam ein spezielles Rezept gebacken wird. Da ich an Wochenenden oft unterwegs bin, nehme ich nicht so häufig daran teil. Dann veranstaltet Zorra den kulinarischen Adventskalender, bei dem es Preise zu gewinnen gibt. Sie sagt von sich, dass sie den kulinarischen Adventskalender mit viel Liebe und Herzblut veranstaltet. Das kann man von ihrem Kochblog sagen: Sie steckt hier viele Liebe und Herzblut rein. Dieses Jahr durfte ich ein Türchen bestücken. Darüber freute ich mich sehr.Auch ich habe bei Zorra schon den absoluten Mega-Preis gewonnen. Nicht beim Adventskalender, sondern beim 200. Blogevent habe ich eine Küchenmaschine von Graef gewonnen. Dadurch hat sich meine Backlust nochmals gesteigert. Zorras Rezeptesammlung ist einzigartig. Da fällt es mir schwer, mich für ein Rezept zu entscheiden. Zorra ist Schweizerin und lebt in Spanien. Die Schwester meines Mannes lebt ebenfalls in der Schweiz. Beim letzten Besuch bereiteten sie und ihr Mann Pizokel zu. Was ist das? Es ist ein Zwischending zwischen zu dick geratenen Spätzle oder Gnocchi. Das ist die Lösung. Ich werde Zorras Pizokel-Rezept und das der Familie meines Schwagers zubereiten. Welches wird mir besser gefallen? Zorras Rezept fußt auf einem Rezept vom Restaurant des Hotel Stern in Chur. Hier stehen Bündner Gerichte nach überlieferten Rezepten wie z.B. Capuns, Maluns, Bizochels (Pizokel) etc. auf der Speisekarte.Der Pizokelteig wird von einem Brett geschabt. Mein Schwager sagt, man mache dies mit einem Löffel. Ich denke, es klappt auch mit einem Messer.Welches Rezept gefällt mir besser? Der herzhafte Geschmack des Buchweizens gefällt mir gut. Aber auch die Pizokel mit Kartoffel schmecken super. Meinem Mann und mir haben auf alle Fälle die Pizokel aus diesem Rezept und die Kartoffel-Pizokel in der Lauch-Bechamel-Soße super geschmeckt :-). Die süßen waren uns etwas zu trocken.
Servings 2
Kochutensilien
- 1 Handrührer
- 1 Spätzlesbrett
Zutaten
Pizokel-Teig
- 100 g Mehl
- 100 g Buchweizenmehl möglichst frisch gemahlen
- 2 Eier
- 85 g Quark
- 60 ml Milch
- 1/2 TL Pfeffer frisch gemörsert
- 1/2 TL Muskatnuss frisch gemörsert
- 1/2 TL Salz
Gemüse-Speck-Pfanne
- 40 ml Olivenöl
- 50 g Speckwürfel
- 1 Schalotte fein gewürfelt
- 200 g Spinat geputzt, gewaschen, in grobe Quadrate geschnitten
Käse zum Bestreuen
- 100 g Bergkäse
Anleitungen
Pizokel-Teig
- Das Mehl, das Buchweizenmehl, die Eier, den Quark, die Milch, den Pfeffer, die Muskatnuss, das Salz mit dem Handrührer verrühren.
- Der Teig sollte nicht zu lange zu einem geschmeidigen Teig verrührt werden, aber er sollte Blasen schlagen.
- Nun muss ein große Topf (3-4 Liter) mit Wasser erhitzt werden. Dieses Wasser wird mit ca. 1 1/2 EL Salz gewürzt.
- Der Teig wird auf ein "Spätzlesbrett" (vorne abgeschrägt) gestrichen. Bei der Portion für 2 Personen ist das zweimal möglich.

- Nun werden mit einem Esslöffel Pizokel abgestochen. Sobald diese oben schwimmen, kann man diese mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser holen.
Gemüse-Speck-Pfanne
- Das Olivenöl erhitzen und die Speckwürfel und die Schalotten darin anbraten.

- Sobald die Speckwürfel etwas Farbe annehmen, wird der Spinat darüber gegeben.
- Dieser wird in der Pfanne gerührt, bis er "zusammenfällt".
- Dann werden die fertigen Pizokel untergerührt und mit dem Käse überstreut.

- Im vorgeheizten Backofen (180° Umluft) wird die Gemüse-Spinat-Pizokelpfanne überbacken, bis der Käse anfängt zu schmelzen.

