Eine perfekte Tarte Tatin hatte ich schon gebacken. Auch über ihre Geschichte hatte ich geschrieben. Man kann die Tarte Tatin auch mit Tomaten backen. Verwendet sowohl bei der Apfelvariante als auch bei der Variante mit Tomaten regionale Bioware. Ansonsten wird sich das Geschmackserlebnis nicht einstellen. Und das kann ich euch versprechen. Sowohl die Apfel-Tarte-Tatin als auch die Tomaten-Tarte schmecken absolut paradiesisch. Nicht umsonst werden sowohl Äpfel als auch Tomaten als Paradiesäpfel bezeichnet.Tomaten gibt es das ganze Jahr über. Jetzt haben die „Liebesäpfel“ gerade noch Hochsaison und schmecken besonders fruchtig und würzig. In ihnen hat sich der Sommer gesammelt. Bei mir gibt es heute eine Tarte Tatin. In meine backofenfeste Pfanne kommt ein wenig Öl (kein Olivenöl, da dieses nicht für beschichtete Pfannen geeignet ist). Darin werden gehackter Thymian, Rosmarin und Knoblauch kurz erhitzt und alles wird mit Puderzucker bestäubt. Nun werden die halbierten Tomaten eingeschichtet und zwar mit der Schnittfläche nach unten. Es wird ja "umgekehrt" gebacken. Der Mürbeteig kommt auf die Tomaten. In dem Fall der pikanten Tarte Tatin ist es ein veganer Mürbeteig. Er besteht nur aus Dinkel/Weizenmehlmischung, Olivenöl, Salz und Wasser. Das Ganze kommt für ca. 35 Minuten in den Backofen. Der Mürbeteig sollte knusprig gebacken sein. Bevor ihr die Tarte auf eine Platte stürzt, muss sie noch etwas abkühlen. Diese Wartezeit ist unbedingt notwendig. Dann könnt ihr euch über dieses „vegane“ Gericht hermachen. Es macht tatsächlich richtig was her. Und die Tarte schmeckt richtig lecker.