Die "Kulinarische Weltreise" reist mit ihrem Reiseleiter Volker nach Tansania. Für mich ist Tansania untrennbar mit Bernhard Grzimek verbunden. Als Kind saß ich gebannt vor dem Fernseher bei der Sendung „Serengeti darf nicht sterben“. Die Millionen von Antilopen und Zebras, die durch die Weiten der Savanne zogen, faszinierten mich. Schon damals war ich von Grzimeks Appell am Ende des Films beeindruckt: „Diese letzten Reste des afrikanischen Tierlebens sind ein kultureller Gemeinbesitz der ganzen Menschheit, genau wie unsere Kathedralen, die antiken Bauten, die Akropolis, der Petersdom und der Louvre in Paris. Vor einigen Jahrhunderten hat man noch die römischen Tempel abgebrochen, um aus den Quadern Bürgerhäuser zu bauen. Würde heute eine Regierung, gleich welchen Systems, es wagen, die Akropolis in Athen abzureißen, um Wohnungen zu bauen, dann würde ein Aufschrei der Empörung durch die ganze zivilisierte Menschheit gehen. Genauso wenig dürfen Menschen diese letzten lebenden Kulturschätze Afrikas antasten. Gott machte die Erde den Menschen untertan, aber nicht, damit sie sein Werk völlig vernichten.“Grzimeks Worte sind immer noch hochaktuell.Es geht jedoch ums Kochen. Was koche ich heute? Ich koche Mchicha, ein Alltagsgericht aus Tansania. Es wird meist aus Amaranthblättern zubereitet. Ich bereite es jedoch mit Spinat nach einem Rezept aus dem Kochblog "www.food.com" zu. Dazu gibt normalerweise Ugali, einen festen Maisbrai. Aber es geht auch mit Hirsebrei. Und das gibt es bei mir.