Von einer Freundin wurde ich gefragt, ob mir das „Bloggen“ neben leckerem Essen auf dem Tisch eigentlich noch etwas anderes bringen würde. Darüber musste ich nicht lange nachdenken.Im Moment ist Auberginenzeit. Vor Kurzem hatte ich die Auberginenröllchen nachgekocht, die ich Ende Mai in einem russischen Restaurant in Almaty gegessen hatte. Dieses Rezept veröffentlichte ich anschließend auf unserem Blog.Wenig später erhielt ich eine Mail aus Wernau von einer mir zunächst unbekannten Person. S. erzählte darin sehr persönlich von einer Bekannten, Doris Henrichsen. Diese Frau wurde im Alter von 90 Jahren in einem Interview zu ihrer Lebensgeschichte befragt (https://www.ok-mainz.de/sendebeitrag/von-frau-zu-frau-5/).S. berichtete, dass sie bei einem gemeinsamen Abendessen von Doris Henrichsen mit einer „Kalten Platte“ verwöhnt worden war – unter anderem mit Auberginenröllchen und Russischen Eiern. Das Rezept für die Auberginenröllchen fügte S. in ihrer langen Mail gleich bei.Wie toll ist das denn!Natürlich schaute ich mir den Sendebeitrag des OK-Mainz an. Und natürlich musste ich die Variante von Doris Henrichsen mit der einfachen, schmackhaften Quarkfüllung nachkochen.Genau das macht für mich das Bloggen aus: unerwarteter Kontakt zu zunächst fremden Menschen, persönliche Geschichten und immer wieder neue Kochideen.Vielen Dank, liebe S. aus Wernau, für diese schöne Geschichte und das Rezept!